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Plötzlich ist da ein roter Ballon

18. September 2026

Wer durch unsere Gänge läuft, kennt die weissen Wände. Man geht an ihnen vorbei, meist ohne gross hinzuschauen. Doch seit Kurzem lohnt sich ein zweiter Blick. Da schwebt plötzlich ein roter Ballon an der Wand. Ein paar Schritte weiter sitzt ein Kind am Boden und malt, über seinem Kopf erscheint ein Regenbogen. Und an einer anderen Stelle stehen sich zwei Menschen gegenüber, zwischen ihnen ein kleines rotes Herz.

Die Idee dazu entstand eigentlich an einem ganz anderen Ort. Früher fanden externe Aumatt-Workshops immer mal wieder im Teufelhof in Basel statt. Dort begegneten uns Street-Art-Motive im «Banksy Style». Diese blieben offenbar in Erinnerung: Unsere Stiftungspräsidentin und der Geschäftsführer fanden, dass etwas Ähnliches auch gut ins Aumatt passen und den eher schlichten Gängen mehr Leben geben könnte.

So nahm die Idee langsam Form an. Der Reinacher Tattoo-Künstler Mirco Eggimann entwickelte verschiedene Motive und setzte sie direkt in unseren Gängen um. Entstanden sind Bilder, die mit wenigen Mitteln auskommen. Viel Schwarz und Weiss, dazu gezielt gesetzte Farbakzente. Das Schöne daran ist, dass die Bilder nicht einfach irgendwo an der Wand platziert wurden. Sie spielen mit ihrer Umgebung.

Genau das war die Idee hinter dem Projekt. Die langen Gänge sollten etwas persönlicher werden und die Menschen, die täglich durchs Aumatt gehen, zwischendurch überraschen. Und so ist aus einem gewöhnlichen weissen Gang ganz nebenbei eine kleine Street-Art-Galerie geworden.

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